Mineralbäder – eine Station, mehrere Abenteuer

Mineralbäder – eine Station, mehrere Abenteuer

Das ist ein sehr gut recherchierter und lebendig geschriebener Informationstext. Inhaltlich ist er rund und deckt die wichtigsten Freizeit- und Kulturziele rund um die Haltestelle Mineralbäder ab. Ich habe ihn unten grammatikalisch, orthografisch und stilistisch überarbeitet, damit er klarer, flüssiger und sprachlich einheitlicher wirkt. Der Ton bleibt journalistisch und informativ – ideal für Stadtmagazin oder Online-Guide.

Eine Viertelstunde von der Stuttgarter Innenstadt entfernt befindet sich die U-Bahn-Haltestelle „Mineralbäder“. Egal, ob zum Bewegen, Entspannen oder zum Erleben von Kultur und Natur – von hier aus können Alt und Jung vielfältige Freizeitaktivitäten unternehmen.

Bad Leuze und Mineralbad Berg

Die Haltestelle Mineralbäder trägt ihren Namen nicht zufällig: Mit dem Mineralbad Berg und dem Bad Leuze liegen hier zwei der bekanntesten Bäder Stuttgarts. Das Mineralbad Berg, auch „Berg“ oder „Neuner“ genannt, befindet sich direkt an der Haltestelle, das Leuze ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Das Mineralbad Berg gilt als klassische Traditionstherme. Es bietet vier große Innen- und Außenbecken mit natürlichem Mineralwasser, die vor allem zum ruhigen Schwimmen und Entspannen genutzt werden. Ergänzt wird das Badeangebot durch geschlechtergetrennte Saunabereiche und Ruhezonen. Das Bad ist täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr geöffnet.

Das Bad Leuze hingegen ist stärker als Erlebnis- und Freizeittherme ausgerichtet. Neben Sport- und Thermalbecken gibt es großzügige Außenbereiche sowie zwölf unterschiedlich temperierte Dampf- und Saunaräume. Die verschiedenen Angebote richten sich sowohl an aktive Schwimmer als auch an Erholungssuchende. Auch das Leuze ist täglich geöffnet – von 6:00 bis 23:00 Uhr.

Beide Bäder prägen das Umfeld der Haltestelle Mineralbäder gleichermaßen und machen sie zu einem zentralen Ort der Stuttgarter Badekultur.

Wal, Wald und Wüstenmaus – das Naturkundemuseum Schloss Rosenstein

Mitten in Stuttgart die Tier- und Pflanzenarten von Savanne, Tiefsee, Tropen, Arktis und Co. erkunden: Spaziert man von der Haltestelle „Mineralbäder“ ein Stück durchs Grüne, erreicht man schnell das Schloss Rosenstein. Hinter der klassizistischen Fassade verbirgt sich die biologische Ausstellung des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart. Ein Besuch führt durch verschiedene Lebensräume und durch die Evolutionsgeschichte unserer Erde. Das einst königliche Landhaus von Wilhelm I. ist von einem weitläufigen Park umgeben – dem Rosensteinpark. Dieser grüne Flecken mitten in Stuttgart lädt bei gutem Wetter zum Spazieren, Joggen oder Picknicken ein und bietet Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Das in den 1820er-Jahren erbaute Schloss wurde 1956 erstmals nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder als Ausstellungsraum geöffnet.

Öffnungszeiten:
Wochentags: 9–17 Uhr
Wochenende & Feiertage: 10–18 Uhr
Montags: geschlossen

Eintritt:
Erwachsene: 8 €
Unter 18 Jahre: frei
Geheimtipp: Mittwoch nachmittags ab 13 Uhr ist der Eintritt frei.

Wer sich dafür interessiert, welche Lebewesen unsere Erde vor Millionen von Jahren bevölkerten, kann die große Fossiliensammlung im Museum am Löwentor besuchen. Das Museum ist etwa 20 Minuten Fußweg durch den Park vom Schloss entfernt. Lebendige Flora und Fauna gibt es eine Station weiter ebenfalls zu sehen: Mit der U14 gelangt man zur Wilhelma, dem größten zoologisch-botanischen Garten Deutschlands.

Der Japangarten und der untere Schlossgarten

Ein weiteres Ziel in unmittelbarer Nähe ist der Japangarten. Der 1994 eingeweihte Garten misst etwa 250 m² und besteht aus einem Pavillon, Felsen, einem Wasserbecken und verschiedenen Bäumen. 2025 wurde dort ein Ginkgo-Baum gepflanzt – ein Keimling des sogenannten Hibaku Jumoku, eines Baumes, der den Atomangriff auf Hiroshima 1945 überlebte. Das Pflanzprojekt wurde im Mai 2025 in einer feierlichen Zeremonie der deutsch-japanischen Community Stuttgarts realisiert und dient als Mahnmal für Frieden.

Zur Kirschblüte (Sakura) im Frühjahr bietet der Garten einen besonderen Anblick. Von der kleinen Anhöhe aus eröffnet sich zudem ein schöner Blick über den Rosensteinpark und den unteren Schlossgarten.

Direkt neben dem Japangarten führt eine kleine Brücke über die Bahngleise in den unteren Schlossgarten und zum Inselsee. Auch der Park rund um das höher gelegene Naturkundemuseum ist sehenswert. Direkt an der Haltestelle befindet sich der Biergarten „Flora und Fauna“, der im Sommer Speisen und Getränke anbietet. Von dort aus führen mehrere Wege durch den unteren Schlossgarten: Rechts von der Station führen sie zum Naturkundemuseum und zu zwei Seen und links erstreckt sich eine lange Parkanlage, die bis zum Hauptbahnhof reicht.

Entlang des Weges liegen die „Sieben schwarzen Schranken“, ein Kunstprojekt, das 1977 anlässlich der Bundesgartenschau entstand und Bewegung thematisiert. Weiter im Park gibt es einen Grillplatz, einen Imbiss und Tischtennisplatten. Etwa fünf Minuten vom Grillplatz und zehn Minuten von der Haltestelle entfernt befindet sich außerdem ein großer Spielplatz, der sich besonders für Kinder und Jugendliche eignet. Er gliedert sich in drei Bereiche: einen kleinen Spielbereich für jüngere Kinder, den Hauptspielplatz und einen Bolzplatz. Wer den Spaziergang nicht bis zum Ende des Parks fortsetzen möchte, findet dort einen Ausgang sowie die nächste Haltestelle und mehrere gastronomische Angebote in unmittelbarer Nähe.

Ein Beitrag von Paula Beckhoff, Linus Kuhlmann, Lilly Namenringer

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