Vorhang auf! – Das Stuttgarter Opernhaus

Vorhang auf! – Das Stuttgarter Opernhaus

Stuttgart – wo sich „Die Meistersinger von Nürnberg“ mit Bühnenbildnern, Technikern und Intendanten treffen.
Das Opernhaus in der Stadtmitte, das größte Drei-Sparten-Haus der Welt, beschert Kulturliebhabern unvergessliche Abende.

Dein Besuch in der Oper

In der größten Spielstätte der Staatsoper Stuttgart, dem Opernhaus, wird derzeit eine breite Vielfalt an Stücken aufgeführt. Neben bekannten Klassikern wie Mozarts Zauberflöte bringt das Ensemble in der Spielzeit 2025/2026 auch Eigenproduktionen wie Der Rote Wal auf die Bühne.
Bis zu 1.404 Zuschauer können nahezu täglich die Arbeit einer ähnlich großen Zahl von Beschäftigten erleben – oftmals zu erschwinglichen Preisen.

Schüler, Studierende und Auszubildende erhalten mit der „Stuzubi“-Ermäßigung kategorieunabhängig Sitzplätze schon ab 10 €. Die regulären Eintrittspreise beginnen bei 8 €, können je nach Kategorie jedoch bis zu 126 € kosten. Für regelmäßige Opernbesucher gibt es verschiedene Abonnementmodelle, die – je nach Kategorie – neben dem Eintritt ins Opernhaus auch Veranstaltungen in den anderen Sparten der Staatstheater umfassen.

Oper – auch für junge Leute?

Auch wenn die Bezahlung mit dem Kulturpass seit Ende 2025 nicht mehr möglich ist, bemüht sich die Oper weiterhin, junge Menschen anzusprechen. Neben speziellen Kinderprogrammen wie Räuber Hotzenplotz, Familienvorstellungen und den erwähnten Ermäßigungen nutzt das Haus vor allem Social Media, um Einblicke hinter die Kulissen zu geben.

Auf dem Instagram-Kanal der Oper und der Staatstheater werden regelmäßig Proben, Bühnenumbauten oder Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. In moderneren Inszenierungen wie Der Rote Wal fließen zudem Rap-Elemente und Musical-Bestandteile ein – ein mutiger Versuch, auch jüngere Generationen für die Oper zu begeistern.

Die Zukunft der Oper

Die Vorstellungen sind zwar weiterhin gut besucht, doch das traditionsreiche Gebäude ist dringend sanierungsbedürftig. Um das milliardenschwere Sanierungsprojekt zu ermöglichen, sollen die Aufführungen in ein Interimsgebäude verlegt werden. Dieses wird jedoch rund 200 Plätze weniger bieten als das Stammhaus in der Stadtmitte – ein Umstand, der weitere Sparmaßnahmen erforderlich macht.

Es bleibt also spannend, womit das Opernensemble Stuttgart in den kommenden Jahren das Publikum begeistern wird.

Ein Beitrag von Jonathan Niederberger, Jannik Krewenka, Manuel Pusch, Sam Kirsch und Valentin Goldner

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