Die 5 schönsten Aussichtspunkte Stuttgarts

Die 5 schönsten Aussichtspunkte Stuttgarts

Ein schöner Sonntagnachmittag, die Sonne scheint und man sprüht vor Motivation, an die frische Luft zu gehen. Aber wohin? Stuttgart bietet eine Vielzahl an tollen Aussichtpunkten. Wir zeigen euch die fünf schönsten!

 

Stadtbibliothek am Mailänder Platz

Die Stadtbibliothek Stuttgart am Mailänder Platz lohnt sich nicht nur, um dort zu schmökern, zu lesen oder zu lernen, sondern auch wegen der fantastischen Aussicht auf der Dachterrasse.
Die Stadtbibliothek – auch Bücherknast genannt – ist leicht mit der U-Bahn von den Haltestellen Stadtbibliothek oder Budapester Platz zu erreichen.
Um auf die Dachterrasse zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten: Man kann die Treppen nehmen und die Bibliothek von innen bestaunen oder man fährt mit dem Aufzug. Der Eintritt ist kostenlos. Die Öffnungszeiten sind montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr.
Von oben hat man einen fantastischen Ausblick über ganz Stuttgart in alle Himmelsrichtungen. Wer Lust hat kann bei einem Rundgang über die Dachterrasse raten, welche Stadtteile man sehen kann! Für die schönen Tage gibt es Sitzgelegenheiten auf dem Dach.

Karlshöhe 

Der Bergrücken der Karlshöhe lädt mit seinem einzigartigen Blick auf die Stuttgarter Innenstadt und seinen Grünanlagen zu einem entspannten Spaziergang ein.
Die Karlshöhe – früher Reinsburghügel – zwischen Stuttgart Süd und Stuttgart West wurde zum 25. Regierungsjubiläum König Karls I zur „Karlshöhe“ umbenannt.
Die Karlshöhe ist über viele Wege zu erreichen. Am besten fährt man mit der U-Bahn zum Marienplatz oder zu den S-Bahn-Stationen Feuersee oder Schwabstraße. Von dort aus läuft man circa zehn Minuten zum Fuß des Hügels.
Beim gemütlichen Aufstieg durch die Weinreben sieht man viele prachtvolle Villen am Hang.
Oben angekommen kann man den Abend mit einem Bier ausklingen lassen. Das Bierlokal „Tschechen & Söhne“ bietet im Sommer die perfekte Abkühlung mit traumhaftem Ausblick von der Aussichtsterrasse.

Fernsehturm

Auf dem Gipfel des Hohen Bopsers befindet sich das bekannteste Wahrzeichen Stuttgarts: der Fernsehturm.
Der 217 Meter hohe Turm wurde 1956 als erster Fernsehturm der Welt eingeweiht. Der Stuttgarter Brückenbauer Fritz Leonhardt hatte die Idee, Rundfunkantennen auf einen Betonturm zu errichten und diesen touristisch zu nutzen. Seither dient dies als Vorbild für viele weitere Bauten weltweit.
Man erreicht das Wahrzeichen mit dem Auto, dem Bus oder der U-Bahn von der Haltestelle Ruhbank (Fernsehturm) aus. Der Turm ist täglich geöffnet. Für Kinder, Schüler und Studenten beträgt der Eintritt 5 Euro, für Erwachsene 9 Euro.
In 36 Sekunden gelangt man mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform. In circa 150 Metern Höhe gibt es eine Bar und ein Café. Der Fernsehturm bietet einen Panoramablick vom Schwarzwald bis zur Alb und über die ganze Stadt.

Santiago-de-Chile-Platz

 Auf dem Weg zum Fernsehturm befindet sich ein weiterer sehenswerter Aussichtsort: der Santiago-de-Chile-Platz in Stuttgart-Degerloch.
Den Platz erreicht man mit der Zahnradbahn – auch „Zacke“ genannt – von der Haltestation Haigst oder mit der U-Bahn von der Haltestation Weinsteige aus.
Von der Parkanlage hat man einen einzigartigen Ausblick auf den Stuttgarter Kessel, mit all seinen Sehenswürdigkeiten. Um den Überblick nicht zu verlieren, kann man die Orientierungstafel zur Hilfe nehmen.
Nicht nur die Besucher genießen die Aussicht, sondern auch eine Moai-Statue. Sie und die anderen exotischen Kunstwerke weisen alle eine Verbindung zu Chile auf. Unter anderem findet man den Gedenkstein zur Einweihung des Platzes. Dieser wurde zu Ehren des damaligen Besuchs der chilenischen Präsidentin aufgestellt.
Im Sommer kann man den Aufstieg zu Fuß mit einer Weinwanderung gut kombinieren.

Birkenkopf

 Im Westen Stuttgarts befindet sich mit 511 Metern der höchste Punkt im inneren Stadtgebiet. Der Birkenkopf bietet eine fantastische Sicht über Stuttgart und ist zudem ein geschichtsträchtiger Ort.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden dort Trümmer, Schutt und Asche der Stadt abgelagert, weshalb der Berg um 40 Meter wuchs. Auch heute kann man dort noch die Fassadenreste zerstörter Gebäude erkennen, weshalb der Birkenkopf im Volksmund auch als „Monte Scherbelino“ bekannt ist.
Der Berg ist mit dem Auto, dem Bus oder vom Westbahnhof aus zu Fuß erreichbar. Oben führt ein spiralförmig angelegter Weg durch den Wald zum Aussichtspunkt. Vom Gipfel aus reicht der Blick über die ganze Stadt, bei guten Wetterbedingungen auch bis zur Schwäbischen Alb und zum Nordschwarzwald.
Durch seine Geschichte ist der „Monte Scherbelino“ Mahnmal, Monument und Aussichtspunkt zugleich.

 

von Melanie Schindler, Kathrin Schweiker und Gabriela Vucina

One thought on “Die 5 schönsten Aussichtspunkte Stuttgarts

  • 9. Januar 2020 at 15:08
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    Vielen Dank für den tollen und informativen Beitrag! Da bekommt man gleich Lust diese Orte zu besuchen.

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