Das Produktionshaus Rampe zählt zu den besonderen und zeitgenössischen Spielstätten in Stuttgart. Regula Gerber und Alexander Seer gründeten 1984 das Haus als freies Theater der Stadt Stuttgart. Seitdem entwickelte sich das Theater zu einer international vernetzten Bühne mit lokaler Verknüpfung. Das Theater Rampe bietet eine Plattform für frei darstellende Künste aus den Bereichen Theater, Tanz, Performance und Musik.
Ein Ort für künstlerische Innovation
Anders als in klassischen Theaterhäusern arbeitet das Theater Rampe ohne festes Schauspielerinnen-Ensemble. Die Rampe zeigt zeitgenössische und experimentelle Formate, Ästhetiken und Arbeitsweisen, die von einer Vielzahl freischaffender Einzelkünstlerinnen, Gruppen und Kollektive realisiert werden. Zusätzlich ist das Theater Rampe ein Ort der Begegnung. Das Programm mit breit gefächerten Kooperationen, Gastspielen und Residenzen wird von lokalen, überregionalen und internationalen Künstler*innen gestaltet.
Theater dort, wo die Zacke parkt
Das Theater Rampe befindet sich im Depot der Stuttgarter Zahnradbahn, der sogenannten „Zacke“. Die Zacke fährt täglich vom Marienplatz zur Degerlocher Höhe und parkt abends schließlich im Foyer der Rampe. Die Garage der Zacke verbindet das Theater mit der Stadt und prägt den Charakter des Ortes.

Informationen zum Besuch
Die Rampe befindet sich in der Filderstraße 47 in Stuttgart-Süd. Tickets können online oder an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn erworben werden. Das Theater Rampe bietet ein solidarisches Preismodell an; Tickets gibt es schon ab sechs Euro. Besucher*innen wählen den Preis entsprechend ihrer finanziellen Möglichkeiten.
Fazit
Das Theater verfolgt eine zeitgenössische Ausrichtung der künstlerischen Arbeit. Es zeigt unterschiedliche künstlerische Positionen und Produktionsweisen. Das Theaterhaus setzt sich seit einigen Jahren mit Machtstrukturen, Klassismus und Rassismus auseinander. Grundsätzlich richtet sich das Programm an ein Publikum, das an aktuellen künstlerischen und gesellschaftlichen Fragestellungen interessiert ist.
Ein Beitrag von Anastasia Vizza