Das übersehene Schloss Stuttgarts

Das übersehene Schloss Stuttgarts

Stuttgart – die Stadt mit der mutigen Architektur. Von Shopping bis auf Konzerte gehen. Dort kann man alles erleben. Jedoch wird oft ein Schloss am Stadtrand von Stuttgart übersehen: Schloss Hohenheim. Von einem Geschenk eines Herzogs im 17. Jahrhundert wurde es jetzt zum Campus der Universität Hohenheim.

Was ist Schloss Hohenheim

Hohenheim, der südlicher Stadtteil Stuttgarts, erhielt seine Berühmtheit durch das Hohenheimer Schloss. Schloss Hohenheim ist umgeben von der Universität Hohenheim. Es enthält eine Bibliothek, was damals als Schlafzimmer des Herzogs diente und jetzt für Konferenzen genutzt wird. Der Balkonsaal wird für Versammlungen des Landwirtschaftlichen Instituts genutzt. Andere festliche Versammlungen werden im „blauen Saal“ veranstaltet. Zudem befindet sich im Mittelbau des Schlosses ein unteres und oberes Foyer, die Aula und das Tannenzapfenzimmer.

Der Herzog von Württemberg und seiner Gemahlin Franziska richteten den botanischen Garten ein. Der Garten ist reich an exotischen Bäume sowie alten botanischen Pflanzen.

Historischer Hintergrund

Als Gut Hohenheim nach dem 30-Jährigen Krieg vernichtet wurde, baute der Augsburger Patrizier und königliche Beamte Emanuel Garb ein frühbarockes Wasserschloss. 1769 erwarb der Herzog Karl Eugen das Schloss und verschenkte es 1771 an seiner damaligen Mätresse Katharina Bonafini weiter. Ein Jahr später wurde die neue Mätresse des Herzogs Karl Eugen, Franziska von Leutrum, die später mit dem Herzog vermählt wurde, Besitzerin des Schlosses. 1785 erhielt der Garbenhof eine große Bedeutung für das Schloss Hohenheim. Nach dem Tod des Herzogs wurde das Schloss weitergebaut, trotzdem aber als Bauruine verlassen. Kaiser Wilhelm I. gründete dann 1818 die landwirtschaftliche Unterrichts-, Versuchs- und Musteranstalt. Das ist die Vorgängerin der heutigen Universität Hohenheim.

Hohenheim heute

Von außerordentlicher Bedeutung ist das Schloss hauptsächlich für Student*innen, die heutzutage in mehreren Räumen des Schlosses Vorlesungen besuchen. Professor*innen, Student*innen und Mitarbeiter*innen benutzen die Bibliothek täglich. Außerdem besichtigen Menschen aller Altersgruppen das Schloss und die Speisemeisterei, die im Jahre 1918 gebaut wurde. Zuletzt besuchen viele den botanischen Garten und gehen dort spazieren.

Ein Beitrag von Jessica Girgis und Jana Hanna

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert